Deutsche Anleger entdecken einen neuen Trend: Die Ferienimmobilie als ein Standbein der Altersvorsorge. Nach Umfragen von Vermietern und Maklern von Ferienhäusern nimmt die Nachfrage zu. Über 60 Prozent der Gutverdiener sehen das erworbene Eigentum im Ferienparadies als Investition für die Zukunft und einen angenehmen Lebensabend.
Ferienhaus im Inland oder im Ausland
Wer sein eigenes Urlaubsdomizil zu beruflich aktiven Zeiten erwirbt, hat für die Altersvorsorge verschiedene Möglichkeiten: Er bewohnt es im Alter selber und spart so Kosten für die Miete, er verkauft es mit Gewinn oder er vermietet die Immobilie gewinnbringend an Feriengäste. Beliebt sind dabei Immobilien im Inland als auch im Ausland.
Besonders attraktiv wird der Erwerb einer Ferienimmobilie, wenn schon Hauseigentum in Deutschland besteht. Banken und Bausparkassen sind dann im Einzelfall bereit, mit der Altimmobilie den Ankauf eines Ferienhauses mit bis zu 100 Prozent zu finanzieren. Auch die zu erwartenden Einnahmen durch Vermietung werden bei der Finanzierung mit berücksichtigt. Allerdings stehen sich Erwerber einer solchen Ferienimmobilie im Ausland bei der Finanzierung etwas schlechter, hier finanzieren die Kreditgeber in Deutschland in der Regel nur 70 Prozent der Summe.
Landschaftlich reizvolle Lage steigert den Wert
Ein paar Grundregeln sollten beachtet werden, wenn das Ferienhaus zur Goldgrube für die Altersvorsorge werden soll. Das Haus sollte in einem guten baulichen Zustand sein, finanzielle Reserven für anstehende Renovierungen sind von Vorteil. Eine unverbaubare landschaftlich reizvolle Lage steigert den Wert. Wer geschickt spekuliert, kann sein Ferienhaus zu einem sehr guten Preis regelmäßig vermieten oder es zwanzig Jahre später mit sattem Gewinn verkaufen. Viele deutsche Rentner finanzieren sich damit ein kleineres und altersgerechtes Haus für den Lebensabend.
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