In Zeiten, wo die Lebenserwartung des Einzelnen steigt und die demografische Entwicklung in Deutschland sich gleichzeitig weiterhin negativ entwickelt, stellt sich für jeden Bürger eine Frage: wie soll eine adäquate Altersvorsorge aussehen? Natürlich gibt es die staatliche Rente. Diese dürfte allerdings in den kommenden Jahren immer niedriger ausfallen bzw. sich nicht dem allgemeinen Preisniveau anpassen. Deshalb ist es wichtig weitere Maßnahmen zu treffen, von welchen nun die wichtigsten aufgeführt werden.
Sollte man ein sesshafter Mensch sein, welcher seinen Lebensabend an einem Ort verbringen will, so empfiehlt sich der Bau einer Immobilie. Beginnt man hiermit schon in frühen Jahren, so ist davon auszugehen, dass eine vollständige Abbezahlung des Kredits mit dem Eintritt ins Rentenalter bereits erfolgt ist. Der Vorteil, welcher hieraus resultiert, liegt auf der Hand. Es müssen keine Mietgebühren mehr entrichtet werden und man hat einen quasi kostenlosen Wohnraum. Es fallen nur noch gelegentliche Instandhaltungskosten an. Der Bau eines Hauses ist also eine klassische Alternative der Altersvorsorge. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, Kapital zu sparen, welches einem dann im Rentenalter zugeschrieben wird. Hierbei kann auch auf staatlich geförderte Vorsorgemaßnahmen zurückgegriffen werden, sollte man bereit sein, beispielsweise monatlich auf einen gewissen Betrag zu verzichten. Möglichkeiten derartiger Sparpläne sind z.B. die Riester Rente oder die Rürup Rente. Des Weiteren sind Vorsorgemaßnahmen denkbar, welche staatlich nicht gefördert werden. Dazu gehört beispielsweise die Geldanlage in Aktien oder Wertpapiere. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er seine Altersvorsorge gestalten will. Die hierbei entstehenden Nachteile während der Erwerbsphase und Vorteile während des Ruhestands sind dabei wohl überlegt abzuwägen.